Impressionen der Rapid.Tech

 

Die alljährliche Rapid.Tech hat sich in den 15 Jahren ihres Bestehens zu einer breit diversifizierten Leistungsschau der 3D-Akteure in Deutschland entwickelt. Über 200 Aussteller zeigten in der Halle 2 der Messe ERFURT Stand der Technik und einige Innovationen für die Additive Fertigung. Auch die Schweizer Fachmesse AMX und additively waren an der Rapid.Tech mit einem grossen Stand vertreten: www.additively.com und www.am-expo.ch

 

Schweizer Präsenz an der Rapid.Tech durch die AMX und additively

 

Ein spannender Trend der diesjährigen Rapid.Tech betrifft den Bauraum – der wird grösser, in vielen Materialien. Besonders aufgefallen ist dabei die Firma GEFERTEC GmbH aus Berlin. Sie zeigte Beispiele von 3D Metal Printing für die industrielle Fertigung mit Maschinen der GTarc-Reihe. Mit der GTarc 3000-3 sind Bauteile mit einer maximalen x-y-z Abmessung von 1100mm - 1400mm - 1560mm möglich, wie das Beispiel eines 3D-gedruckten "Miniatur-Alex" verdeutlichte.

 

Ein "Mini-Alex" aus dem Metall 3D-Drucker der deutschen GEFERTEC GmbH

 

Vor der deutschen Konkurrenz nicht verstecken musste sich die Schweizer Oerlikon Gruppe. Sie zeigte Lösungsbeispiele aus den Materialgruppen Metalle, Polymere und Keramik und lädt alle Mitglieder das AM Network ein, sich bei der Oerlikon AM über F&E Möglichkeiten kundig zu machen Kontakt:  www.oerlikon.com/am

 

Dass sie auf dem Gebiet von AM Forschung in Europa eine Vorreiterrolle spielen möchten, unterstrichen die Fraunhofer Institute an der Rapid.Tech eindrücklich an einem Gemeinschaftsstand. Nicht weniger als 18 Institute widmen sich bei Fraunhofer dem Thema generative Fertigung. Einen guten Einstieg zum Spektrum der Forschungstätigkeit bietet: www.generativ.fraunhofer.de

 

Ungewohnte AM Teile konnten am Stand der Hermle Maschinenbau GmbH bewundert werden. Das Unternehmen aus Ottobrunn bei München präsentierte Werkzeuge mit Kupferkernen, die mit der Firmeneigenen MPA-Technologie (Metallpulverauftrag) gefertigt wurden. Das Verfahren ermöglicht additive Fertigung mit Buntmetallen wie Kupfer sowie der Legierung Bronze:  www.hermle-generativ-fertigen.de

 

Der 3D-Druck von Buntmetallen ist mit der MPA-Technologie von Hermle möglich

 

Ganz neue AM Wege geht die Neotech AMT GmbH aus Nürnberg. Das Unternehmen hat sich auf den 3D Druck von Elektronik spezialisiert. Nebst einem Gerät für das Rapid Prototyping von 3D-gedruckten Schaltkreisen präsentierte die Neotech AMT an der diesjährigen Rapid.Tech eine neue Plattform für die Serienproduktion von Antennen, elektronischen Schaltkreisen und Leiterbahnen:  www.neotech-amt.com

 

Autor: Patrick Roth

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