Konferenzen / Tagungen

Tagung "Additive Fertigung in Forschung und Praxis" vom 24.10.2019

Am 24. Oktober 2019 fand die vom AM Network und der ETH Zürich organisierte Tagung «Additive Fertigung in Forschung und Praxis» statt. Sechs Institute und deren Wirtschaftspartner präsentierten ihre von der Innosuisse geförderten Forschungsprojekte:

  • Die Fachhochschule Rapperswil (HSR) hat in Zusammenarbeit mit der Firma Sika untersucht, wie die Entwicklungszeiten und die Fertigung von Kleinserien mit seriennahmen Kunststoff verkürzt werden kann.
  • In Kooperation mit der Fachhochschule Luzern hat die Firma AM Kyburz AG die Möglichkeiten überprüft, wie Bauteile mit traditioneller und additiver Fertigung im selben Bauraum abwechselnd, je nach Bedarf, fixfertig hergestellt werden können.
  • Die ETH Zürich hat in Zusammenarbeit mit der Aluminium Laufen AG die Möglichkeit Additive Verfahren für die Herstellung von Strangpressmatrizen einzusetzen, erforscht. Dabei konnte die heutige Prozessgrenze bei der Produktion komplexer Aluminiumprofile erweitert werden.
  • Zusammen mit der Renk-Maag GmbH hat das Institut ZPP der ZHAW die Möglichkeit Funktions- und Gewichtsoptimierte Zahnräder, die durch selektives Laserschmelzen hergestellt werden, erforscht.
  • Für eine Dampftemperaturregelung hat die Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) zusammen mit der Emerson Automation Solutions GmbH ein ausgeklügelter Sprayhead entwickelt.
  • Die ETH arbeitet zusammen mit der GF Machining Solutions AG daran, das «Direct Metal Deposition» DMD-Verfahren zu optimieren und zu verbessern. Hierbei stehen die Verfahrens-Vorteile, wie die Herstellung komplexer Geometrien, den Einsatz bei Reparaturen, die kombinierte, d.h. traditionelle und additive Herstellung von Teilen und das Mischen verschiedener Materialien im Zentrum.

Nach den Vorträgen wurde beim Apéro intensiv diskutiert, Wissen ausgetauscht und es wurden neue Kontakte geknüpft.

 

    

 

    

 

    

 

2. Nationale Konferenz Additive Manufacturing

Die zweite nationale AM Konferenz fand am 30. Oktober 2018 in Luzern statt. Ein dichtes Programm wurden den über 140 Teilnehmern geboten. Am Vormittag erhielten die Schweizer Forschungsstätten die Möglichkeit ihre Institute und die Forschungsschwerpunkte im Bereich der additiven Fertigung in 13 Kurzvorträgen zu präsentieren. Anschliessend wurde ein Überblick über die Software-Tools entlang der AM-Wertschöpfungskette präsentiert.

Von drei Parallelveranstaltungen konnten die Teilnehmer vor und nach dem Networking bei Mittagessen zwei Vortragsblöcke auswählen: AM-Implementierung in der Prozesskette, Change Management, AM-Ausbildung. Dabei wurde in allen drei Gebieten gezeigt, worauf bei der Einführung der additiven Fertigung zu achten ist.

Zum Schluss wurde den Teilnehmern aufgezeigt, welche Fördermöglichkeiten im Bereich der Additiven Fertigung durch die Innosuisse, durch die Verbände, durch die Wirtschaftsförderung der Kantone und durch Dienstleister bestehen.

Beim anschliessenden Apéro haben sich die Teilnehmer rege ausgetauscht und die Stände der Dienstleister, Hochschulen und Organisatoren besucht.

Dank dem Engagement der Organisatoren, der Durchführungspartner, der Referenten, der Aussteller und den Sponsoren, AM Kyburz, inspire, AMX und Trumpf Schweiz AG konnte diese Tagung erfolgreich durchgeführt werden.

 

     

     

 

1. Nationale Konferenz Additive Manufacturing

135 Teilnehmer aus der ganzen Schweiz sind der Einladung der Organisatoren AM-Network, Fachgruppe SAMG der Swissmem, SATW und Swiss Engineering gefolgt.

Ein hochinteressantes Programm erwartete die Teilnehmer der ersten nationalen Additive Manufacturing (AM) -Konferenz. Zwei Key-Not-Speaker, Hans Hess, Präsident Swissmem und Elmar Mock, Erfinder der Swatch und Gründer der Creaholic in Biel, bereiteten die Teilnehmer auf das Generalthema „additive Fertigung“ (3D-Druck) und damit „Fortschritt und Erfolg durch Innovation“ vor. In drei parallel laufenden Workshops wurden anschliessend mit den Teilnehmern die Themen

  • Wie steige ich in die additive Fertigung (AM) ein
  • Entwicklungen und Trends in der AM und
  • Aus- und Weiterbildung in der AM

durch herausragende Professoren der Forschung und Spezialisten aus der Praxis erarbeitet ; die Resultate wurden anschliessend im Plenum allen Teilnehmern vorgestellt. Basierend auf einer durch die Fachgruppe SAMG und SATW gemeinsam in der Schweiz durchgeführten Studie zum Stand und den erwarteten Entwicklungen der AM-Technologie wurden die erarbeiteten Thesen interaktiv mit Teilnehmern aus der Forschung und aus der Praxis diskutiert. Den Abschluss bildete der Vortrag von Prof. Dr. Rudolf Minsch, Chefeconom der economie suisse unter dem Titel „ist die Schweiz bereit für (weitere) Innovationen?“

Die interaktive, elektronisch gestützte Teilnahme und das Schluss-Voting durch die Teilnehmer hat es sehr deutlich gemacht: Die erste nationale AM-Konferenz war ein voller Erfolg. Die Organisatoren, das AM-Network, die Fachgruppe SAMG, SATW und Swiss Engineering sind motiviert, im Oktober 2018 eine zweite AM-Konferenz wiederum im Forum der Messe Luzern folgen zu lassen!

 

 

   

          

 

Vollständiges Konferenzprogramm  

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