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AM Expo 2020 in Luzern

Besuchen Sie uns  auf unserem Stand C 2081 an der AM Expo in Luzern

Datum: 3. und 4. März 2020 

Ort: Messe Luzern

Informationen

Via diesen Link erhalten sie einen Gratiseintritt. 

1. Workshop - AM Strukturen für die Medikamentenabgabe vom 27.11.2019 in Marly (Fr)

 

   Formnext 2019 - Halle 11, 1. OG

Bild 1:  Workshop im iPrint Institut in Marly (FR)
Bild 2: Einführung in den Workshop durch H. Holsboer, Geschäftsführer AM Network

Zum Thema "AM-Strukturen für die Medikamentenabgabe" hat das AM Network eine Workshop-Reihe am iPrint - Institut der HES-SO in Marly (FR) gestartet. Das Ziel dieser Initiative ist es in diesem aufstrebenden Gebiet die Bedürfnisse der Nutzer und die Möglichkeiten, welche die AM-Technologie dafür bereitstellen kann, auszuloten. Um sich nicht in diesem breiten Feld zu verlieren und gleichzeitig ein Thema zu wählen, welches Forschungsdefizite aufweist, haben sich die Organisatoren auf das Thema des Tablettendruckes geeinigt.

Double Comb Bearing Cage (CuAl9Ni5Fe3Mn2) erstellt mit DMD durch Schaeffler AG   Triple Guide Vane - mit DED Verfahren von BeAM bearbeitet

Bild 3 & 4: Besichtigung des iPrint Institutes der HES-SO in Marly (Fr)

Neben einer Einführung und mit vier Input-Referaten wurde das Thema aufbereitet und anschliessend in Diskussionen vertieft. Nach einem Mittagessen mit angeregten Gesprächen, konnten die Teilnehmer das iPrint Institut in Marly besichtigen und haben dabei erfahren, an welchen Themen, neben der Inkjet-Technologie, das Institut Forschung betreibt. 

Der Folgeworkshop findet am 12. Februar 2020 statt. Sollten Sie sich für dieses Thema interessierren können Sie sich gerne an den Geschäftsführer des AM Networks wenden.

 

   

Bild 1:  Marina Fanous,  PhD Anwärterin bei Norvartis in Zusammenarbeit mit der FHNW und der Universität Basel 
Bild 2: Prof. Dr. mult. Hans-Florian Zeilhofer, Innovation Universität Basel

Formnext 2019 - Besuchsbericht

 

Formnext 2019 Messehalle 11, 1.OG   Formnext 2019 - Halle 11, 1. OG

Bild 1 und 2: Formnext 2019 Messehalle 11, 1.OG

Zum fünften Mal fand die Fachmesse Formnext in den beiden neuen Messehallen 11 und 12 in Frankfurt am Main statt. Neben den bekannten Herstellern von generativ fertigenden Maschinen waren etliche Materiallieferanten, Softwarehersteller, Ingenieurbüros, Dienstleister und verschiedene Start-up’s vertreten.

Vor dem Messebesuch führte die Swissmem-Fachgruppe Additive Fertigung (SAMG) ihre GV auf dem Messegelände durch und ermöglichte es dem AM Network daran teilzunehmen und sich mit den Mitgliedern über die Neuigkeiten im Bereich der additiven Fertigung auszutauschen.

Der Schwerpunkt der Formnext lag auf Seiten der Maschinenhersteller bei den pulverbettbasierten Maschinen (SLS und SLM), beim Direct Metal Deposition Verfahren (DMD) und den Stereolithographie-Anlagen.

Materialseitig wurden bei den Metallen neben den bekannten Stahllegierungen zunehmend auch Pulver für Anwendungen mit Buntmetallen vorgestellt. Bei den Kunststoffen waren es Materialien, die mit höheren Festigkeiten und somit auch bei höheren Schmelzpunkten zum Einsatz kommen. Im Weiteren wurden auch diverse karbonfaserverstärkten Filamente vorgestellt.

Double Comb Bearing Cage (CuAl9Ni5Fe3Mn2) erstellt mit DMD durch Schaeffler AG   Triple Guide Vane - mit DED Verfahren von BeAM bearbeitet

Bild 3: Double Comb Bearing Cage (CuAl9Ni5Fe3Mn2) erstellt mit DMD durch Schaeffler AG
Bild 4: Triple Guide Vane - mit DED Verfahren von BeAM bearbeitet

Präsent waren auch verschiedene Netzwerke, welche oft mit staatlicher Unterstützung, die Förderung der heimischen Wirtschaft im Bereich der additiven Fertigung vorantreiben. Zu nennen sind da Bayern Innovativ, Leichtbaunetzwerk Baden-Würtemberg und der VDMA. Das AM Network steht im Kontakt mit diesen Netzwerken und versucht auch hier einen für beide Seiten gewinnbringenden Austausch zu realisieren.

Neben den grossen Ausstellungsländern, wie Deutschland, USA, Italien und die Niederlande waren aus der Schweiz auch einige Anbieter präsent. Insbesondere machte es Freude, die Start-up’s Spectroplast (komplexe Silikondrucke), 9T Labs (Drucke mit karbonfaserverstärkten Filamenten) und die schon etablierten Unternehmen Sintratec und Ecoparts an der Formnext zu sehen. Als weitere Schweizer Firma ist die Firma Exentis hervorzuheben. Sie hat auf der Basis des Siebdruckverfahrens eine generative Fertigung selber entwickelt und bietet ihren Kunden an, Produkte in grösseren Stückzahlen zu produzieren.

Spectroplast - Silicone AM   Sintratec - SLS Maschinen

Bild 5: Spectroplast - Silicone Additive Manufacturing
Bild 6: Sintratec - SLS Maschinen

Nicht oder kaum wahrnehmbar, waren die Bereiche Bioprinting und die additive Herstellung von Baumaterialien im Immobilienbereich.

Diese weltgrösste Ausstellung im Bereich der additiven Fertigung zeigte auch dieses Jahr eindrücklich wie sich diese Technologie im industriellen Bereich schnell weiterentwickelt.

Turbinen-Modell, Hergestellt durch UnionTech

Bild 7: Turbinen-Modell, Hergestellt durch UnionTech

 

 

Stelle: Professur für Additive Fertigung / 3D Druck im Bereich Kunststoff an der HSR

 Bei der Hochschule für Technik in Rapperswil wurde die Stelle "Professur für Additive Fertigung / 3 Druck im Bereich Kunststoff" ausgeschrieben. Mit dieser Professur werden die Kompetenzen im Bereich der Additive Fertigung und der Kunststofftechnik kombiniert und gebündelt.

 Artikel im Tagesanzeiger vom 17.10.2019 - Brachliegendes Potenzial beim 3-D-Druck

Die Geräte stehen in Hightechlabors und in Hobbyräumen. In Werkstätten und Fabrikhallen aber werden ihre Möglichkeiten noch recht wenig ausgeschöpft.

Die Bezeichnung ist populär, aber irreführend: 3-D-Druck ist keine Drucktechnik. Gemeint ist die sogenannte additive Fertigung, im Fachjargon kurz AM für Additive Manufacturing. Das Besondere daran ist, dass mit den gleichen Arbeitsprinzipien die verschiedensten Materialien verarbeitet werden können. An der Hochschule Rapperswil wurde beispielsweise ein Verfahren entwickelt, das aus Kunststoffschalen alter Skischuhe einen Rohstoff für 3-D-Drucker erzeugt. Die Rapperswiler Forscher haben aber auch ein Gerät gebaut, das aus Schokolade dreidimensionale Objekte herstellt. ...mehr

 MAS Kunststofftechnik / CAS Auslegung und Herstellung von Kunststoffbauteilen

 

 Der MAS Kunststofftechnik vermittelt Wissen und Kompetenzen, um innovative und weltweit konkurrenzfähige Produkte aus Kunststoff- oder Faserverbundmaterialien zu entwickeln. Den Absolvierenden öffnen sich dadurch neue Türen für eine Karriere in der Kunststoff- und Faserverbundtechnik.

Der MAS ist modular aufgebaut und setzt sich aus drei von vier CAS-Lehrgängen (Certificate of Advanced Studies) sowie der Abschlussarbeit (Master Thesis) zusammen.

Da Additive Manufacturing (AM) eine zunehmend wichtige Rolle als Kunststoffverarbeitungsverfahren zur Fertigung von Prototypen und Kleinserien spielt, wird AM in allen CAS des MAS KT behandelt.

Flyer MAS Kunststofftechnik

CAS Auslegung und Herstellung von Kunststoffbauteilen

CAS Grundlagen der Kunststoff- und Faserverbundtechnik

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