Science Dialogues 2019

6. Science Dialogue / Praxiszirkel: Additive Fertigung katalysiert innovatives Handeln - Lörrach (D)

Am 2. Dezember 2019 fand nach der Projektsitzung des Interreg-Projektes "Bewertung und Erprobung neuer Formen grenzübergreifender Kooperationen mit 3D-Druck" (ABH081)  erstmals eine AM-Informationsveranstaltung im nahen Ausland statt.  In Zusammenarbeit mit dem Hightech Zentrum Aargau (HTZ) entstand ein Anlass mit spannenden Vorträgen und einer anschliessenden Betriebsbesichtigung der Firma Fabb-It.

   

Bild 1: Einführung durch Leendert den Haan, HTZ
Bild 2: Teilnehmer des Praxiszirkels in Lörrach

Im Rahmen der grenzübergreifenden Zusammenarbeit im Interregprojekt richtete Frau Landrätin Marion Dammann, Präsidentin der Hochrheinkommission ein Grusswort an die Anwesenden und ermunterte diese, ihre Zusammenarbeit über die Grenzen zu intensivieren.

    

Bild 3: Frau Landrätin Marion Dammann
Bild 4: Prof. Dr. Jan Michael Olaf, Studiengangleiter an der DHBW

Im Anschluss verglich Prof. Dr. Jan Michael Olaf (DHBW Lörrach) anhand eines Beispieles den CO2-Ausstoss zwischen einer zentralen und einer verteilten Fertigung mit 3D-Druck.  Das Resultat, dass die verteilte Fertigung, insbesondere wenn die Sicherheit bei der Datenübertragung mit Blockchain garantiert werden soll, nicht eindeutig ist, überraschte etwas und führte zu einer angeregten Diskussion.

Vor der Betriebsbesichtigung zeigte der Geschäftsführer der Fabb-It, Andreas Roser, das weite Diensleistungsangebot der Firma auf und erläuterte bei der Führung, weshalb die Fabb-It nach Indien expandierte und seinen Mitarbeitern einen Tag pro Woche ermöglicht eigene Kreationen zu realisieren.

   

 Bild 4 und 5: Betriebsbesichtigung Fabb-It UG durch den Geschäftsführer Andreas Roser

 

 

5. Science Dialogue / Innovationswerkstatt: Additive Fertigung - wann wird sie zum Erfolgsfaktor? - Kreuzlingen

Am 17. September 2019 konnten wir in Zusammenarbeit mit der ITS aus Schaffhausen und dem Thurgauer Technologieforum eine weitere Informationsveranstaltung mit dem Thema "Additive Fertigung - wann wird sie zum Erfolgsfaktor?" durchführen. Der Anlass fand im attraktiven Showroom der Firma Tour-de-Suisse Rad AG in Kreuzlingen (TG) statt. Nach einer kurzen Einführung der Veranstalter zeigte H. Holsboer, Geschäftsführer des AM Networks, welche Dienstleistungen das Network den KMU bieten kann.

Die Schwerpunktreferate starteten mit dem Vortrag "Additive Fertigung als Innovationstreiber". Dr. Adriaan Spierings von der inspire AG zeigte welche hohe Bedeutung die Innovation in der Schweiz hat und welche wichtige Rolle die additive Fertigung dabei spielen kann. Anhand der gezeigten Design-Strategie wurde klar, wann es sinnvoll ist diese neue Technologie einzusetzen und worauf dabei zu achten ist. Im Folgenden zeigten Alain Stebler von Rapid Manufacturing und Martin Graf von der Admantec die Dos and Don'ts in den Bereichen Kunststoff und Metall. Die beiden AM Dienstleister fertigen für diverse Firmen Spezialteile aber auch schon grössere Serien. Rapid Manufacturing stellt bereits eine beachtliche Stückzahl Brillengestelle her und beweist, dass die Serienproduktion mit AM schon Alltag ist. Admantec unterstützt die Kunden bei der Design- und Prozessoptimierung von metallischen AM-Teilen und hilft somit Firmen erfolgreich ihre Innovationen auf den Markt zu bringen. Zum Abschluss der Vorträge zeigte Markus Hitz von der Qualitech AG wie wichtig die Qualitätssicherung und somit die Werkstoff- und Bauteileprüfung bei additiv gefertigten Werkstücken ist.

Nach einer gemeinsamen Fragerunde haben die rund 30 Teilnehmer bei einem Apéro ihre Erfahrungen ausgetauscht und neue Kontakte geknüpft.

 

4. Science Dialogue: Additive Fertigung als Innovationstreiber - St. Gallen

Am 14. August 2019 von 17:00 bis 19:30 fand der vierte Science Dialogue Anlass in St. Gallen statt. Dieser Anlass wurde zusammen mit inspire organisiert und fand im "Startfeld" mit rund 20 Personen statt.

Nach einer kurzen Einführung und Präsentation des AM Networks durch den Geschäftsführer H. Holsboer gingen die drei Hauptredner vertieft auf die verschiedenen Bereiche der additiven Fertigung ein. 

Dr. Adriaan Spierings von inspire zeigte die Vorteile und die Einsatzgebiete der AM-Technologien auf. Er verschwieg aber nicht, dass dieses Verfahren auch Nachteile aufweisen kann. Anhand von praktischen Beispielen und einer konkreten Vorgehensweise wurde deutlich, wie mit der additiven Fertiung Innovationen realisiert werden können. Bei Prof. Dr. Lukas Schmid von der Fachhochschule St. Gallen standen die Geschäftsmodelle im Zentrum. Ihm ging es darum aufzuzeigen, welche Werte mit dieser Technologie für den Kunden geschaffen werden können. Anhand von Beispielen mit kundenspezifischen Lösungen oder mit heute noch unrealisierbaren Anwendungen machte er deutlich, dass am Schluss die Frage, ob man damit Erfolg hat und Gewinne erzielen kann, im Zentrum steht. Den Abschluss machte Michael Schneider von irpd. Er zeigte auf, dass ein Dienstleister nicht nur Teile additiv fertigen kann, sondern dem Kunden auch hilft diese Technologie optimal anzuwenden, damit leistungsstärkere, kostengünstigere und innovativere Produkte realisiert werden können.

Bei der spannenden Führung durch die Produktion von irpd und bei einem anschliessenden Apéro wurde rege über Ideen von Teilnehmern und mögliche Lösungsansätze diskutiert. 

 

 

 

 

3. Science Dialogue: Additive Fertigung als Innovationstreiber - Zofingen

Am 12. Juni 2019 von 17:00 bis 19:30 fand der dritte Science Dialogue Anlass in Zofingen statt. In Zusammenarbeit mit den zt medien, die diesen Anlass auch in Ihrer Zeitung plublizierten,  den lokalen Wirtschaftsförderern im Raum Zofingen und dem Hightech-Zentrum Aargau konnte dieser Anlass erfolgreich mit rund 30 Personen durchgeführt werden.

Nach den Einfürungen des Gastgebers zt medien (Roger Schoch), des Hightech-Zentrums (Leendert den Haan) und der Kurzvorstellung des AM Networks (Hendrik Holsboer) gingen die drei Hauptredner vertieft auf die verschiedene Bereiche der addtiven Fertigung ein. 

Prof. Dr. M. Rabiey von der Fachhochschule in Rapperswil (HSR) zeigte welche AM-Technologien es gibt und für welche Anwendungsgebiete sie sich besonders eignen. Insbesondere das"Direct Material Deposition" (DMD) - Verfahren, welches im Grunde einem automatisierten Auftragsschweissen entspricht, wurde näher erläutert. Danach zeigte Prof. Dr. H. Ruile vom Verein Netzwerk Logistig (VNL) wie die additive Fertiung die Lieferkette und die Geschäftsprozesse beeinflussen und verändern kann. Zum Abschluss zeige Dr. A. Plas von der Qualitech, wie wichtig das Qualitätsmanagement in der additiven  Fertigung ist. Mit verschiedensten Verfahren werden die verwendeten Werkstoffe als auch die fertigen Bauteile geprüft und anhand von bildgebenden Verfahren die Prüfresultate sichtbar gemacht.

 

Beim anschliessenden Apéro wurde angeregt diskutiert und hervorgehoben, dass die Vorträge sehr gut auf die verschiedenen Einflüsse der additiven Fertigung auf die KMU eingegangen sind. Beim Geniessen der kleinen Köstlichkeiten wurden interessante Kontakte geknüpft und weitere gemeinschaftliche Aktivitäten geplant.

 

 

 

2. Science Dialogue / Praxiszirkel in Hinwil (ZH): Additive Serienfertigung? - Kein Widerspruch

Am 10. April 2019 von 17:00 bis 19:30 konnte in Kooperation mit dem Hightech Zentrum Aargau der zweite Science Dialogue bei der Firma Ecoparts in Hinwil durchgeführt werden. Im Vorfeld des Anlasses fand das Kick-Off Meeting des Projektes "Neue Formen grenzübergreifender Kooperation mit 3D-Druck" statt. Die Teilnehmer des Kick-Off-Meetings aus der Schweiz, Deutschland und Österreich erhielten somit auch die Möglichkeit die Leistungen der beiden 3D-Druck-Dienstleister in Hinwil kennen zu lernen.

Nachdem Leendert den Haan, Technologie- und Innovationsexperte beim Hightech Zentrum Aargau und Hendrik Holsboer, Geschäftsführer AM Network ihre Organisationen und Angebote vorgestellt hatten, präsentierte Jonathan Herzog, Leiter Projekt Management bei der Sauber Engineering AG, ihre eindrückliche Dienstleistungspalette im Bereich der additiven Fertigung. Neben drei Anlagen von Additive Industries in der Metallteilefertigung  stehen Sauber Engineering auch sechs 3D-Systems Anlagen im Kunstoffbereich für eine Serienproduktion zur Verfügung. Grosse Stückzahlen sind nicht mehr Theorie, sondern stellen schon das Tagesgeschäft dar.

Adrian Helbing, Geschäftsleiter der Ecoparts und Gastgeber zeigte in seinem Vortrag erneut überzeugend auf, worauf es bei der Serienfertigung von additiv hergestellten Teilen ankommt. Im Anschluss erfolgte die Besichtigung der neuen Produktionhalle. Mit acht EOS-Anlagen ist auch bei Ecoparts die Serienfertigung im Bereich der additiven Fertigung Realität geworden. Neben den EOS Anlagen besteht ein "traditioneller" Maschinenpark, welcher eine Hybridfertigung und die Nachbearbeitung der 3D-gedruckten Teile ermöglicht. Das hat zur Folge, dass Kunden bei Ecoparts alles aus einer Hand erhalten.

Im Anschluss an die Vorträge wurden beim Apéro in der neuen Produktionshalle Kontakte geknüpft und angeregt Neuigkeiten ausgetauscht.

 

 

 

1. Science Dialogue / Themenanlass in Rotkreuz (ZG): Additive Fertigung in der Industrie und Produktion

Am 29. Januar 2019 von 17:00 bis 20:00 fand der erste Themenanlass / AM Network Science Dialogue 2019 in Zusammenarbeit mit zentralschweiz innovativ und der Hochschule Luzern in Rotkreuz (ZG) statt. Die rund 60 Teilnehmer erhielten mit den Vorträgen von C. Haack (Hochschule Luzern), M. Amgarten (Aceon AG), JL. Emery (Siemens AG), M. Steiger (Janus Eng. AG) und A. Helbling (Ecoparts AG) einen vertieften Einblick in die additive Fertigung.

Nachdem Bruno Imhof, Geschäftführer ITZ InnovationsTransfer Zentralschweiz und Hendrik Holsboer, Geschäftsführer AM Network ihre Netzwerke und Angebote vorgestellt hatten, zeigten die Hauptreferenten worauf bei der Konstruktion von additiv gefertigten Teilen zu achten ist, wie die Software NX von Siemens alle Arbeitsschritte integriert und wann es sinnvoll ist additiv zu fertigen.

Im Anschluss an die Vorträge wurden im neuen Innovationspark Zentralschweiz beim Apéro Kontakte geknüpft und angeregt Neuigkeiten ausgetauscht.

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