Showcase 2. März 2016
Thema Bessere Produkte

Laserschneidkopf

In diesem Projekt wurde ein Laserschneidekopf mittels AM optimiert, um die Verschmutzung von Linsen und Spiegel zu reduzieren. Das Ergebnis zeigt eindrücklich die Möglichkeiten von Design for Additive Manufacturing.

 

Generative Fertigungsverfahren ermöglichen die Konstruktion von komplexen Bauteilen mit
funktionalen Strukturen, welche mit konventionellen Methoden nicht oder nur sehr aufwändig herzustellen wären. Für metallische Bauteile mit Innenkanälen und entsprechenden Anforderungen an Genauigkeit, Festigkeit und Oberflächenbeschaffenheit drängt sich deshalb das selektive Laserschmelzen (SLM) für die Produktion auf. Die damit einhergehenden weitläufigen Konstruktionsfreiheiten müssen bereits auf Modellierungs- und Konstruktionsstufe genutzt werden um optimale Bauteile zu erhalten. Um
die Schutzwirkung einer Luftspülung auf die optischen Bauteile eines Lasercutters zu verbessern, sollen die (unzugänglichen) Luftkanäle fluiddynamisch optimal ausgelegt werden – deren Produktion nur mit generativen Fertigungsverfahren sinnvoll ist. Dieses Bauteil bietet also gemäss der Simulation den besten Schutz des Spülgases gegen Verschmutzung, das heisst gegen Eindringen und Anlagern des Schmutzes in das Gehäuse, an die Fokussierlinse und den Umlenkspiegel. Hierdurch wurde die Verschmutzung der Optik reduziert werden und somit der gesamten Serviceaufwand reduziert.

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